Seminar und Praktikum zur Didaktik der Physik
Versuchskarte zu experimentellen Themen
 
Datum: 25/05/2006

Titel:     Fadenpendel



unilogo.gof
Versuchsnr.:  03

Namen:  Johannes Budday

Gruppe:   C

DP Physik

 
Versuchsaufbauten
mit Parametern
 
Geräte
mit Firmenangabe
Fadenpendel (bestehend aus einer langen Schnur und einem Massestück), Lichtschranke (PHYWE), Draht (zum Unterbrechen der Lichtschranke),  Stativ  (zum Anbringen der Lichtschranke),  Netzanschlußgerät (PHYWE),  Maßband
Durchführung
Fadenpendel verschieden stark auslenken (Auslenkwinkel jedoch nicht zu groß wählen) und jeweils mit der Lichtschranke die Schwingungsdauer des Pendels messen. Zum Schluß noch mit dem Maßband die Länge des Pendels bestimmen.
Resultate
möglichst quantitative
Man wird feststellen, dass die Schwingungsdauer bei den verschieden gewählten Auslenkungen ungefähr dieselbe bleibt. Aus diesem Messwert und der Länge des Pendels kann somit schließlich der Ortsfaktor g bestimmt werden.
Bemerkungen
&
Tricks
Um das Fadenpendel genügend auslenken zu können, ohne die Gefahr aufkommen zu lassen, dass das Massestück bei dem Schwingungsvorgang gegen die Lichtschranke knallt, kann man statt der üblichen bifilaren Aufhängung am unteren Ende des Massestücks einen Draht anbringen, so dass nur dieser das Lichtsignal unterbricht (siehe Bild). Die Lichtschranke ist am untersten Schwingungspunkt des Pendels anzubringen. Sie misst dann die Zeit zwischen zwei Lichtsignalunterbrechungen des Drahts, d.h. eine halbe Periode. Bei der Längenbestimmung des Pendels ist darauf zu achten, dass man vom Aufhängungspunkt des Pendels bis zum Massenschwerpunkt des Massekörpers misst. Wählt man die bifilare Aufhängung und befestigt keinen zusätzlichen Draht am Massestück, so kann man auch das Massestück selbst durch die Lichtschranke schwingen lassen. Dies hat den Vorteil, dass man über die Messung der Dunkelzeit, welche entsteht wenn die Masse das Lichtsignal unterbricht, die Pendelgeschwindigkeit bestimmen kann.
Literatur Dorn Bader Physik Sek2 Schroedel-Verlag S.276