ä Seminar und Praktikum zur Didaktik der Physik
Versuchskarte zu experimentellen Themen
 
Datum: 5.7.05

Titel: Nährsalzversorgung der Bäume




unilogo.gof
Versuchsnr.: 10

Namen: Sebastian Hering

Gruppe: A

DP Physik

 
Versuchsaufbauten
mit Parametern
  
Geräte
mit Firmenangabe
Blumentopf, Trichter ohne Griff, Schlauch, Ventil, lange Kapillare, Gefäß mit gefärbter Flüssigkeit (mit KMnO4), Knete, Wasser, Bindedraht, Stativmaterial
Durchführung
Das gesamte  System ohne Luftblasen mit Wasser füllen und Kapillare in Farbe stellen ohne das Luft an die Öffnung gelangt. Ventil öffnen und warten
Resultate
möglichst quantitative
Das Wasser beginnt durch die poröse Keramikwand zu verdunsten. Der entstehende Sog zieht die Farbe in der Kapillare nach oben.
Bemerkungen
&
Tricks
Die Zellwände der Wurzel wirken als halbdurchlässige Membran. Durch das Konzentrationsgefälle an Salzen ergibt sich ein Strom von Wasser in die Zellen.D.h. bedingt durch das chem. Potential versuchen sich die Konzentrationsunterschiede auszugleichen(Osmose). Mit einem Vakuum kann man das Wasser nur bis zu einer Höhe von 10m hochziehen, da hier der Luftdruck die Wassersäule nach oben drückt und bei 10m Gleichgewicht zwischen dem Gewicht der Wassersäule und der Kraft durch den Luftdruck herrscht. Allerdings  steigt die Farbe  höher als durch reine Kapillarität, was ein Indiz für die Osmosewirkung ist. Damit der Wasserfaden nicht wegen kleiner Luftblasen reisst muss die ganze Apparatur absolut luft- u. wasserdicht sein!(Knete)
Literatur Hans Mohr, Peter Schopfer, Pflanzenphysiologie, Springer-Verlag
Ulrich Kutschera, Prinzipien der Pflanzenphysiologie, Spektrum Akademischer Verlag