Seminar und Praktikum zur Didaktik der Physik
Versuchskarte zu experimentellen Themen
 
Datum: 29.04.2005

Titel:
Akustik I
Stricknadeln




unilogo.gof
Versuchsnr.: 01

Namen: Daniela Grötschel

Gruppe: D

DP Physik

 
Versuchsaufbauten
mit Parametern
  bild
Geräte
mit Firmenangabe
Schraubstock, Stricknadeln oder ähnliches in unterschiedlicher Länge, die in einen Schraubstock eingespannt werden
Durchführung
Die einzelnen Stricknadeln werden (gleichzeitig oder nacheinander) senkrecht zum Schraubstock  ausgelenkt.
Resultate
möglichst quantitativ
Schall ist eine Schwingung: Man sieht die Bewegung und hört einen Ton.
Zwischen der Länge und der Frequenz (der Tonhöhe) besteht ein Zusammenhang: Je kürzer die Stricknadel, desto höher der Ton (hier nur qualitativ).
Man könnte auch auf die Abhängigkeit der Lautstärke von der Amplitude (der Auslenkung) eingehen, dafür eignen sich andere Versuche jedoch besser.
Auf den Begriff der Eigenfrequenz wurde nicht näher eingegangen, dies wäre jedoch auch möglich.
Bemerkungen
&
Tricks
Ideal ist es, wenn möglichst alle Eigenfrequenzen im hörbaren Bereich liegen; jedoch ist bei sehr niedriger Frequenz die Schwingung besonders gut zu sehen.
im Bild: Die längste Stricknadel liegt unterhalb der Hörgrenze.
Da die Metallstäbe doch nicht genau den gleichen Durchmesser haben muss man zum Teil Papier zwischen die Klemmbacken bringen, damit wirklich alle fest eingespannt sind.

Dies war der dritte Versuch in einer Stunde über Töne und Schwingungen:
1. Wdh. Pendelschwingung
2. Vergleich der Pendelschwingung mit angeschlagenen Stricknadeln
3. Stimmgabel mit Folienschreiber
4. Sichtbarmachung auf dem Oszilloskop
Ziel: Ein Ton ist eine Schwingung. Vertiefung der Begriffe Frequenz und Amplitude
Literatur ImpulsePhysik: Versuche Mittelstufe, Klett Verlag, S.155