Seminar und Praktikum zur Didaktik der Physik
Versuchskarte zu experimentellen Themen
 
Datum: 25.04.2005

Titel:

Die Mondphasen


unilogo.gof
Versuchsnr.: 05

Namen: Annette Geng

Gruppe: B

DP Physik

 
Versuchsaufbauten
mit Parameter


Erde und Mond werden von einem Flutlichtstrahler von links angestrahlt



Modellhafte Sonnenfinsternis auf der Erde (Schatten des Mondes auf der Erde sichtbar)



Der Mond steht seitlich zur Erde bezogen auf die Sonne. Von der Erde aus sieht man nun einen Halbmond
Geräte
mit Firmenangabe
- Stativ
- Wasserball (Erde)
- kleine weiße Kugel  (Mond)
- Richtleuchte (Spindler und Hoyer)
- Netzgerät (EA-3020S)
Durchführung Das Stativ wird als Halterung für die Erde aufgebaut. Durch eine Drehkupplung wird eine weitere Stativstange angebracht, an der der Mond mit einem Faden befestigt wird. Nun kann der Mond um die Erde gedreht werden. Die Lichtquelle ist eine Richtleuchte, die paralleles Licht erzeugt. Diese wird in einiger Entfernung positioniert.  Sie sollte den Mond und die Erde gut ausleuchten.
Resultate
möglichst quantitativ
Der Mond wird von der Sonne, genauso wie die Erde, jeweils nur auf der ihr zugewandten Seite beleuchtet. Dreht man nun den Mond um die Erde, erkennt man gut die Mondphasen. Steht der Mond auf der der Sonne zugewandten Seite, sieht man auf der Erde die unbeleuchtete Seite des Mondes, es wäre also Neumond. Auf der entgegengesetzten Position des Mondes wäre Vollmond.
Mit diesem Versuch kann auch die Sonnen- und Mondfinsternis anschaulich demonstriert werden: steht der Mond zwischen Sonne und Erde, sehen wir auf der Erde einen Schatten des Mondes. An dieser Stelle der Erde wäre nun eine Sonnenfinsternis. Steht allerdings die Erde zwischen Sonne und Mond, hätten wir eine Mondfinsternis.
Bemerkungen
&
Tricks
Natürlich sind die Abstands- und Größenverhältnisse von Mond, Erde und Sonne nicht umzusetzen in diesem Versuch. Es geht dabei ausschließlich um qualitative Beobachtungen.
Bei der Veranschaulichung  von Sonnen- und Mondfinsternis ist allerdings zu erwähnen, dass die Bewegungsebene der Erde um 5° zu der des Mondes gekippt ist, was in diesem Versuch allerdings nicht zu realisieren ist. Deshalb erweckt es im Versuch den Anschein, als gäbe es jeden Monat sowohl eine Sonnen- als auch eine Mondfinsternis, was natürlich nicht der Realität entspricht. Diese Tatsache sollte den Schülern nach der Versuchsdurchführung erklärt werden.
Die letzte totale Sonnenfinsternis (Dauer: 1 Stunde, 57 Minuten) war am 23. November 2003 in  Australien, Neuseeland, der Antarktis und Südamerika zu beobachten, die nächste wird am 29. März 2006 in Afrika, Europa und Asien zu sehen sein und wird sogar 4 Stunden und 7 Minuten dauern.
Literatur Dorn-Bader, Physik I für Klassenstufe 7/8 (Schroedel Verlag, 2005), Seite 24 und 25