Fallschnur
Experimentatoren Dieter Krestel, Florian Nonnenmann
 

Versuchsaufbau und Materialien
Material
 

Versuchsaufbau
An einer der Schnüre (im weiteren Schnur 1) werden in gleichmäßigen Abständen (etwa 0,75m), die Hälfte der Schrauben angebracht. Die übrigen Schrauben in den Abständen 0, ................ an der zweiten Schnur anbringen. Obige Abstände ergeben sich aus s=1/2gt^2 mit g=9,81 m/s^2.

Versuchsverlauf

Die Schrauben werden an der gespannten Schnur fallengelassen, wobei die erste Schraube bereits den Boden berührt. Bei der Schnur mit den Schrauben in gleichmäßigen Abstand ist zu hören, dass die Schrauben in immer kürzeren Zeitspannen auftreffen. Bei der anderen Schnur fallen die Schrauben gleichmäßig.

Anmerkungen beim Versuch zu beachten

Der Versuch scheint recht einfach zu realisieren zu sein. Die Schwierigkeit liegt darin die Schrauben im richtigen Abstand anzubringen. Bei gleichmäßigen reichen 50 cm nicht aus, um den Effekt deutlich genug zu beobachten. Die Abstände der Schrauben der zweiten Schnur müssen über s=1/2gt^2 so berechnet werden, dass die Zeitabstände zwischen zwei aufeinander folgenden Aufschlägen ca 0,3s beträgt. So ist am ehesten gewährleistet, dass die Schüler den Effekt klar hören können. Der Aufprall sollte deutlich zu hören sein, deswegen empfiehlt es sich als Auftrefffläche entweder eine ausreichend große Holz oder Steinplatte zu verwenden, die allerdings beim Auftreffen der Schrauben nicht nachfedern sollte.