Seminar und Praktikum zur Didaktik der Physik
Versuchskarte zu experimentellen Themen
 
Datum: 20.07.2004

Titel:

Elektrolyse


Versuchsnr.: 10

Namen: Dieter Krestel, Florian Nonnenmann

Gruppe: B

DP Physik

 
Versuchsaufbauten
mit Parametern
   
Geräte
mit Firmenangabe
- Netzteil Gleichstrom (Phywe)
- Wasserzersetzungsapparat (Kröncke, Typ 171358)
- Schwefelsäure
- destiliertes/ entmineralisiertes Wasser
Durchführung
Den Wasserzersetzungapparat mit dem destillierten Wasser und etwas Schwefelsäure befüllen. Die Platinelektroden mit dem Netzgerät verbinden und eine Spannung von ca. 5 -10 Volt anlegen.
Resultate
möglichst quantitative
An der Kathode (Minuspol) wabdeln sich positive Wasserstoffionen in Wasserstoffatome um, die sich sofort zu H2- Molekülen verbinden. Das Wasserstoffgas steigt nach oben.
An der Anode (Pluspol) bildet sich nach gleichen Prinzip aus OH-  - Ionen  Sauerstoffatome. Das Sauerstoffgas steigt in der Zweiten Röhre nach oben.
Das Verhältnis von Wasserstoffgas zu Sauerstoffgas lässt sich im Verhältnis 2:1 bestätigen.
Mit der Elektrolyse kann man also Wasser in seine Einzelbestandteile zerlegen.
Bemerkungen
&
Tricks
Führt man die entstandenen Gase in ein Reagenzglas und hält darunter eine Kerze so lässt sich der Elekrolyseprozess umkehren. Durch die sogenannte Knallgasexplosion entsteht aus den Gasen wieder Wasser.
Eine weitere Anwendung der Elektrolyse ist das Galvanisisieren, wo anstatt eines Gases festes Zink entsteht und sich auf dem Kathodenmaterial ablagert.
Literatur Mortimer, Grundlagen der Chemie