Versuch: Nachweis radioaktiver Elemente in der Luft
 
 

Material: langer Draht (ca. 5m)

Hochspannungsnetzgerät

Papiertuch

Ethanol

Geiger-Müller-Zähler

Durchführung: Man spannt den Draht durch den Raum. Nun legt man den Draht stromfrei auf -5kV bis -25kV. Nach ein paar Stunden erdet man diesen und wischt ihn mit einem Ethanol-getränkten Papiertuch ab. Mißt man man nun die Radioaktivität des Tuches mit dem Geiger-Müller-Zähler, stellt man fest, dass sich radioaktive Partikel im Tuch befinden, also sich am Draht angesammelt haben müssen.

Hinweis: Es ist sinnvoll, vorher den Schülern zu zeigen, dass das Tuch nicht radioaktiv strahlt. Zusätzlich sollte man vor dem Versuch die normale Hintergrundstrahlung messen.

Erklärung: Durch die große negative Spannung am Draht liegt ein großes Potential zwischen den Wänden und Boden des Raumes (Masse) und dem Draht. Durch das hohe elektrische Feld in der Umgebung des Drahtes wird die Luft ionisiert. Positive Ionen werden nun von dem Draht angezogen und lagern sich dort an. Wischt man sie mit dem Tuch ab, sind sie im Lappen und lassen sich durch das GM-Zählrohr nachweisen.